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Den Tumor nicht füttern: Ernährung, Glukose und Prävention

Tumorzellen verbrauchen 20-mal schneller Glukose als gesunde Zellen. Den Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs zu verstehen ist eine Entscheidung für Prävention.

8 Min. Lesezeit

Der Artikel beleuchtet den Zusammenhang zwischen Ernährung, Glukoseverbrauch und Wachstum von Tumorzellen und legt den Schwerpunkt auf Prävention durch tägliche Ernährungsentscheidungen.

Disclaimer: Dieser Artikel vermittelt bekannte wissenschaftliche Konzepte. Er ersetzt in keiner Weise den Rat einer Onkologin oder eines Onkologen.

Die wissenschaftliche Grundlage

Der Artikel bezieht sich auf die Entdeckung von Otto Heinrich Warburg (Nobelpreis 1931): Tumorzellen verbrauchen Glukose etwa 20-mal schneller als gesunde Zellen.

Prof. Franco Berrino erklärt, dass Tumorzellen "nur zwei Energieeinheiten statt 36" aus dem Glukosestoffwechsel erzeugen, ein ineffizienter Stoffwechsel, der sie ausgehungert nach Zucker macht.

Lebensmittel, die du einschränken solltest

Der Artikel empfiehlt, folgende Lebensmittel zu reduzieren:

  • Raffinierte Mehle
  • Weißbrot
  • Industriell hergestellte Süßigkeiten
  • Weißer Reis
  • Lebensmittel mit hohem glykämischem Index

Außerdem warnt er, unter Berufung auf Forschungen von Robert Cohen, dass jedes Glas Kuhmilch die Menge an IGF-1 (einem Hormon) im menschlichen Körper verdoppeln kann, ein Faktor, der bei erhöhtem Risiko Aufmerksamkeit verdient.

Empfehlungen zur Ernährung

Aus präventiver Sicht werden folgende Lebensmittel bevorzugt:

  • Pflanzliche Proteine, vor allem Hülsenfrüchte
  • Vollkorngetreide kombiniert mit Gemüse und Samen
  • Saisonales Gemüse
  • Obst in Maßen, wobei Sorten mit hohem Zuckergehalt gemieden werden
  • Reduktion von gesättigten Fettsäuren und Fruktose

Präventionsstrategie

Mit den Worten von Hippokrates:

"Wer ohne Maß isst, wenn er gesund ist, baut die Krankheit auf. Wer ohne Maß isst, wenn er krank ist, nährt sie."

Blutzucker, Insulinspiegel und Entzündungen über die Ernährung zu steuern ist ein wirkungsvolles Präventionsinstrument, das von einer wachsenden wissenschaftlichen Literatur anerkannt wird.

Unsere Position

Bei EasyNature glauben wir, dass Prävention durch Ernährung ein medizinischer Akt im vollen Sinne des Wortes ist. Ohne Wunderversprechen, ohne übertriebene Verteufelung: nur Ernährungsentscheidungen, die durch die besten Erkenntnisse gestützt und auf die einzelne Person abgestimmt sind.

Artikel angepasst aus der ursprünglichen Website. Für klinische Empfehlungen wende dich bitte immer an deine Ärztin oder deinen Arzt.

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